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Samstag, 22. Mai 2021

Erholt oder erschöpft?

Hallo ihr lieben Handarbeiterinnen,


Letzte Woche hab ich zwar eure Posts angeschaut, aber ich bin nicht bei allen zum beantworten gekommen, denn wir waren im Urlaub. Urlaub? Wir haben jeden Tag frei und unser Urlaub ist immer anstengender als zuhause bleiben ;-))) 

Wir waren hinter den sieben Bergen, bei den sieben Goldgräber-Zwergen ;-)) Nee,, also die gibt es nicht mehr, nur noch die renovierten Gebäude und ein Museum. Der Ort heißt Winthrop und ist im Ostteil von Washington.  Vorsicht Bilderflut!

Ein Saloon


Das alte Schulhaus, jetzt ein Restaurant


Strassenansicht


Es gibt einen Quilting Service



Einkaufen, heutzutage eben Souvenirs


Waschtag bei den Goldgräbern



Kücheneinrichtung - da haben wir es aber besser, oder?


Das obere Teil des Förderbandes


Tanken gabs damals noch  nicht ;-))


Es wurde Gewandert :-)





Es blühte überall. So viele Wildblumen -  Sonnenblumen, Lupinen, Rittersporn und viele die ich nicht kenne. Das hier ist ein zukünftiger Pinecone ( Tannenzapfen)




Auf dem Heimweg sind wir über einen Pass, und da sah es so aus ; - 0


Hier, über der Schrift - das ist Schnee!  Der Pass hat erst vor ein paar Wochen aufgemacht, nachdem er über Winter zu war. Da war eine Dame, die hatte ein Restaurant/Bäckerei und hatte seit 1970 immer zur Eröffnung für die ersten Laster und Autofahrer Schneckennudeln gebracht. Bis sie mit 95  (2017) gestorben ist. Seither führt die Enkelin das weiter. Das ist eine lange Tradition. Bild aus dem Internet.


Vom Pass runter und es wurde wieder Frühling



Nun sind wir wieder daheim, und es wartet Gartenarbeit auf mich. Heute hab ich meine Zucchini und Gurken Setzlinge gepflanzt. 

Aber jetzt noch was handarbeitliches. Bevor wir verreist wind haben wir noch die zwei kleinen Enkelinnen besucht und ich hab diese Waschhandschuhe für sie genäht. "Elli" und "Fant"  ;-)

Das Muster war ein Freebie, aber ich weiß nicht mehr von wo ;-( 
Ich denke, das ich noch mal zwei mache für die andern beiden Enkelkinder.


So, das war es für heute - es war auch genug!;-)))

Ich wünsche euch noch ein schönes Pfingstfest mit hoffentlich gutem Wetter.
Ursula

Samstag, 8. Mai 2021

Fibonacci und Orizuzu

Hallo meine Damen!

Heue kann ich etwas vom Fortschritt bei den "American Homes" zeigen. Und zwar die Kirche. Hat eben seine Zeit gebraucht, weil der Hintergrund ausgestickt wurde. Nun sind über 50% des Bildes gestickt ;-)


Gestrickt hab ich auch. Zwar einige Reihen an der schwarz-bunten Jacke aus Sockenwolle (nicht genug Fortschritt zum zeigen) aber an einer kuscheligen Jacke aus dickerer Wolle die sich leicht beim Fernsehen stricken lässt. Leider nicht genug von der graumelierten Wolle, so habe ich einen Rest schwarz verstrickt in Fibonacci Sequenz.  5,3,2,1,1. Rücken und Vorderteile in einem Stück und beide Ärmel auch gleichzeitig.



Das Wetter hier ist mal so mal so. Schöne Warme Tage und dann wieder kühl und bewölkt. Ich konnte tatsächlich einmal den Streifenpulli aus Sockenwolle tragen.  

Kürzlich hatte ich zum "Tea" eingeladen. Fünf  geimpfte Nachbarinnen kamen und haben sich sehr über das Zusammentreffen gefreut. Ich habe mein Rosenthal Geschirr aufgedeckt und jeder einen Orizuzu gefaltet. ....und es gab auch Likör - keine hat nein gesagt ;-))  Ein gelungener Nachmittag!


Trotz des wechselhaften Wetters blüht es schon ganz fleißig. Gerade im Garten geknipst....




Einen schönen Sonntag und gute Woche wünscht euch 

Ursula

Samstag, 1. Mai 2021

Im Wald

Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus.

Da bleibe, wer Lust hat, mit Sorgen zu Haus.


Wer kennt dieses Volkslied? Mir kam es gerad in den Kopf. Der 1. Mai, Tag der Arbeit, ist ja hier kein Feiertag, aber dafür haben wir im September unsern "Labor Day" was so aehnlich ist.

Nichtsdestotrotz war ich im Wald - neue Pfade entdecken.

Da ich sonst nichts zu posten habe zeige ich heute bloß den Frühling im Wald. Zwar habe ich etwas gestrickt und am "American Homes" weitergestickt, jedoch nicht so viel, dass ich es heute zeigen will. Außerdem gab es viel Gartenarbeit. Kompost geschaufelt und verteilt. Die Beete sind bereit zum bepflanzen.

Unter den Erlen



Die Reste einer Western Red Cedar (Riesen-Lebensbaum) Hier muss es vor sehr langer 
Zeit gebrannt haben. Diese ausgebrannten Überreste findet man an vielen Stellen.



Früher war hier natürlich alles dicht bewaldet. Dann kamen die "Weißen" ( "Indianer" waren ja schon da) und holzten erst  mal alles ab um die Stämme zu verkaufen. Dann siedelten sich einige Japaner und Kroaten hier an. (Warum Kroaten? Kein Ahnung) Die betrieben viel Landwirtschaft, vor allem Obst, Beeren und Gemüse. Die Japaner hat man während dem 2. Weltkrieg in Internierungslager verfrachtet. Wer  dadurch sein Land nicht bestellen konnte und dann mit den Steuern im Verzug war, verlor sein Land und seine Farm. (da hat sich manch einer eine Farm billig unter den Nagel gerissen,) Aber die "amerikanischen" Einwohner haben dann hier die Farmen mitbestellt um den japanischen Nachbarn zu helfen. Der Vater meiner Freundin (90 Jahre alt) erinnert sich noch daran, dass er als Junge auf der Farm des Nachbarn gearbeitet hat. 

Heute sind die kommerziellen Plantagen weg. Aber hier und da findet man noch Apfelbäume oder verwilderte Kirschbäume im Wald.
Und dann fing es plötzlich an zu "schneien" ;-))
Natürlich Kirschblüten!  Ich stand da und der Wind  blies die Blütenblätter um mich herum. Herrlich!


Ueber die Aepfel werden sich die Tiere freuen



Das war es mal wieder aus dem Nordwesten.
Ich wünsche allen einen schönen Sonntag und eine gute  Woche. 
Ursula