Wieder Sonntag ... oder Mittwoch... ist alles gleich. Wir sind immer noch "geschlossen". Auch gut so... Wie es im Moment umgeht, da mag man sowieso nirgends hin. Die Proteste, die Menschenmassen ohne Mundschutz.... Mal abwarten wie sich das in den Infektionsnummern auswirkt. Bei uns auf der Insel ist es ruhig.
Wetter war auch ziemlich kuehl und auch ab und zu regnerisch.
Sobald es bestaendiger ist werden wir eine laengere Radtour mit Picnic machen und ich lade mein Naehkraenzchen ein auf die Terrasse. Da haben wir Abstand. (Man sieht nicht die ganze Groesse)
Mein UFO... der Batikrestequilt. Die letzten 10 Bloecke wurden gestern fertig. Alle sind schon auf Vlies genaeht...also fertig gequiltet. Zusammengenaeht sind sie noch nicht (Ich hab sie nummeriert) Damit er die Groesse von einem Einzelbett bekommt muss ich einen Rand daran naehen. (oder 13 Bloecke...der Rand wird sicher weniger Arbeit sein) Natuerlich wird der diesmal vorher als 'Quilt as you go' gemacht, nicht so wie beim 'Rueckwaerts naehen' Quilt. Da hab ich was gelernt ;-)))
Man braucht ja eigentlich kein Muster fuer Log Cabin aber diese Buecher waren die Anregung. Ein tolles Kinderbuch von einem Koenig der alles hat und trotzdem nicht gluecklich ist. Die alte Frau macht ihm aber erst einen Quilt wenn er alle seine Gueter verschenkt. Das tut er auch am Schluss und sie macht ihm den schoensten Quilt und er ist wunschlos gluecklich. Das dazugehoerende Buch hat die Muster der Quilts aus der Geschichte.
Am Sommerquilt hab ich auch gearbeitet. Um die Blumenvierecke quilte ich mit der Hand, den Rest 'in the ditch' mit der Maschine.
Nicht dass ihr denkt die Gefrierbeutel von letzter Woche sind die einzige Aufbewahrung fuer meine Projekte ;-) Meine vielen angefangenen Stricksachen stecken in Taschen. Die Gobelins oder Stickereien sind aus dem Second Hand.
Einige die im Moment leer sind:
Und hier sind "Gefuellte". Das Schwein habe ich vor ?? 30 ?? Jahren gestickt aber erst letztes Jahr wieder gefunden und in die Tasche verarbeitet.
Brot backen
Vor ein paar Tagen habe ich eine neue Methode ausprobiert mein Brot zu backen. Und zwar im Roemertopf!
Hier ist mein Sauerteig, schoen aufgegangen ueber Nacht. Er ist so weich, dass man ihn nicht kneten muss, die Fluessigkeit und die Zeit sorgt fuer Glutenentwicklung.
Der Topf wird gewaessert.....
Der nasse Topf wird mit Pergament ausgelegt. Vielleicht braeuchte man das nicht, aber sicher ist sicher, ich will das Brot ja nicht rauskratzen muessen ;-))) Das Papier habe ich erst nass gemacht und ausgewunden, dann hat es sich besser angepasst. Dann in den kalten Ofen damit natuerlich mit Deckel....
....und den Ofen auf Umluft 475 Grad Fahrenheit vorgeheizt. Das sind etwa 245 Grad Celcius
OK, der Ofen ist heiss, jetzt schnell den Teig aus der Schuessel in den Topf ohne lang formen, einfach den Klops reinschaben
Kein Bild davon, denn es muss schnell gehen ;-)
Deckel drauf und 30 Minuten backen
Dann sieht es so aus
Deckel abnehmen und 10 -15 Minuten weiterbacken, dabei kann man den Ofen schon etwas kuehler stellen etwa auf 210/220. Dann nehme ich das Brot aus dem Topf und backe es auf dem Gitter noch etwa 15-20 minuten bis es etwa 100 Grad C in der Mitte hat.
und das ist es...total knusprige Kruste wie vom deutschen Baecker ohne kuenstliche Zusaetze!!!
Lecker!
Nun, das war's fuer heute. Habt alle einen schoenen Sonntag, eine schoene Woche und viele schoene Handarbeiten.
Ursula